1. Mai 2018 - Galerien - 2018 - Autor*in

Bildungsreise an die Opalküste

Die diesjährige Bildungsreise des Kreislandfrauenverband Schwäbisch Gmünd führte nach Nordfrankreich, an die unbekannte Opalküste. Die Anreise wurde den 44 Frauen aus verschiedenen Ortsvereinen im Altkreis Schwäbisch Gmünd mit dem schon traditionellen Quiz der Organisatorin Therese Grieb verkürzt.

Die kleine Stadt Lüttich an der Maas wurde bei einem Zwischenstopp besichtigt. Die Soldatentreppe ist eine der historischen Wahrzeichen der belgischen Stadt Lieges. In diesem Viertel stößt man auch automatisch auf die Spuren des wahrscheinlich bekanntesten Lütticher Schriftstellers und Kommissar Maigret-Erfinder Georges Simenon.

Die LandFrauen begaben sich im nördlichsten Zipfel Frankreichs auf die Spuren der „Sch’tis“. Das 4.000 Seelen-Städtchen Bergues, mit seinen 5 schmucken Stadtportalen aus Sandstein sind binnen wenigen Monaten aufgrund des erfolgreichsten Kinofilms aller Zeiten in Frankreich berühmt geworden. Ein Stadtspaziergang in Dünkirchen und ein Strandspaziergang an der recht unbekannten Opalküste wurden bei herrlichem Wetter unternommen. Bei den Deutschen ist die Opalküste, die sich sehr exotisch anhört regelrecht unbekannt. Dabei ist sie ein wirklich schönes Stück von Frankreich und erstreckt sich 140 Kilometer südlich der Grenze Belgien bis zur Mündung der Somme.

In dem eleganten Badeort der Pariser Aristokraten Le Touquet, wo auch der französische Staatspräsident Emmanuel Macron sein Zweitwohnsitz hat, wurden die Markthalle und die Delikatessenläden besichtigt. Eine herrliche Landpartie erlebte die Gruppe am Cap Blanc Nez. 145 Meter hoch ist die Steilklippe, die ihre weiße Kalknase in den Ärmelkanal schiebt. Hier ist die Meeresenge nach England nicht mal 30 Km breit und die Frauen konnten sogar die White Cliffs of Dover erspähen. Ein weiteres Erlebnis war die historische Dampfzugfahrt entlang der Sommebucht, der Besuch der Stadt Arras mit dem gotischen Rathaus und dem Grand’Place mit seiner beeindruckender Kulisse aus 155 flämischen Fassaden. Die größte Kathedrale Notre-Dame wurde in Amiens besichtigt. (152 m lang, 42 m hoch).

Ein besonderes Highlight erwies sich die Bootstour durch die Schwimmenden Gärten von Amiens, die von einem Verein betrieben wird. Mit drei Elektroboote ging es eine Stunde lang sehr beschaulich und ruhig durch die gepflegten Wasserwege. Auf kleinen Inseln befinden sich Gemüsegärten und private hübsche Gartenanlagen. Hier konnte man die Seele baumeln lassen.

Auf der Heimreise konnten sich die Frauen noch im Outlet in Zweibrücken mehr oder weniger austoben.